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Mitmachen: „Kultur – Kirche – Kult“ - Luther-Fotowettbewerb für alle

 „Kultur – Kirche – Kult“ – unter diesem Titel öffnen nach zwei Jahren Pause zahlreiche Kirchen der Mainzer Innenstadt am 9. September von 20 bis 24 Uhr endlich wieder ihre Tore für kulturelle und kultige Dinge.

Auch die Lutherkirche macht mit: Es erwartet Sie und euch ein anregender Mix aus Konzert und Schauspiel mit dem Posaunenquartett „Pospurtal“ und der Büchnerbühne Riedstadt. Und auch Sie, auch Ihr seid eingeladen mitzumachen: Beteiligt euch an unserem Foto-Wettbewerb zum Thema „Kultur – Kirche – Kult“.

Mit etwas Glück wird das Bild bei der „Nacht der offenen Kirchen“ als eines von zwölf von einer Gemeindejury ausgewählten Motiven in einer konzertbegleitenden Vernissage präsentiert – und wird noch dazu Teil eines Pilotprojekts: Ein Fotokalender der Luthergemeinde für das Jahr 2023, der in einer Auflage von 150 Stück gedruckt und ab dem 9. September an alle Freunde der Luthergemeinde verkauft wird.

Alle Infos zum Wettbewerb gibt's hier!

RÜCKBLICK: „Licht und Schatten, stille Tränen und große Dankbarkeit“ | Mit Posaunen, Trompeten und einer Tuba im Ahrtal unterwegs

privat

Die Flutkatastrophe im Ahrtal Mitte Juli 2021 hat uns zutiefst berührt... und dann auf ganz andere Art und Weise auch die Hilfsbereitschaft, die darauf folgte. Ob Sachspenden, finanzielle Spenden oder die tatkräftige Hilfe Tausender vor Ort – in all dem Leid war es sehr tröstlich zu sehen, dass zusammengehalten wird, wenn es darauf ankommt, und dass man gemeinsam – wenn auch in kleinen Schritten – etwas bewegen kann. Als sich uns im Herbst dann die Gelegenheit bot, sich einer kleinen Helfergruppe anzuschließen, haben mein Mann und ich nicht gezögert und letztlich im malerisch gelegenen Weinort Dernau bei Abrissarbeiten mitangepackt.

Nicht gezögert haben auch die Bläserinnen und Bläser von lutherBRASS, als es darum ging, wie wir als Posaunenchor den Menschen im Ahrtal etwas Gutes tun könnten. Dank unseres „Tour-Managers“ Marcel Schilling waren bald Auftritte an verschiedenen Orten im Ahrtal arrangiert.

Einige haben nichts mehr, andere noch alles

Frei nach dem bekannten Kirchenlied „Wie lieblich ist der Maien“ geht es am 1. Mai zunächst nach Sinzig. „... aus lauter Gottesgüt“ heißt es dann weiter im Liedtext, und so empfinden wir es auch, als die Sonne hinter den Wolken hervorbricht, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer im Anschluss an den Gottesdienst aus ihrer evangelischen Adventskirche treten und sich über unsere Klänge im Freien freuen. Ein herrlicher, ganz normaler Sonntag? Ganz und gar nicht. Laut der Pfarrerin der Adventskirche Kerstin Laubmann ist der Spagat für ihre Gemeinde nach wie vor gewaltig: Einige haben nichts mehr, andere noch alles. Die schicksalhafte Flut hat vielen Menschen Angehörige genommen, aber auch ihre Häuser und Existenzen entrissen, sie werden nie wieder in ihr altes Leben zurückkehren können. Einige Gemeindemitglieder sind seit der Flut nicht mehr in den Gottesdienst gekommen – der Schmerz ist zu groß, sagt die Pfarrerin ...

 „Meine Nachbarin hat gesagt: ,Wo kommt denn die schöne Musik her?´ Da habe ich mein Fahrrad genommen und bin immer der Musik nachgefahren.“

Im Auto ist es still, als wir die unscheinbare Ahr überqueren – auf unserem weiteren Weg nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort spielen wir vor der stark beschädigten Rosenkranzkirche im Zentrum und freuen uns über unsere „Groupies“ und ein paar weitere Zuhörer sowie Anwohnerinnen und Anwohner, die ihre Fenster und Balkontüren öffnen. Voller Inbrunst posaunen wir unsere „Good News“, „Oh When the Saints“ und „Amazing Grace“ in die Straßen hinaus. „Es ist so schade, dass nichts angekündigt wurde“, erzählt eine ältere Frau. „Meine Nachbarin hat gesagt: ,Wo kommt denn die schöne Musik her?´ Da habe ich mein Fahrrad genommen und bin immer der Musik nachgefahren.“

[hier geht's weiter mit dem Bericht der Familie Erling]

Buchtipps

Unser Gemeindebücherei-Team hat ein paar tolle Buchtipps für Ihren Lesesommer zusammengestellt. Schauen Sie mal hier.

Coronaregeln für Gottesdienste

Der Kirchenvorstand hat bis auf weiteres gemäß Empfehlung der Landeskirche die Coronaregeln für den Gottesdienst aufgehoben. Der Kirchenvorstand bittet allerdings darum, beim Singen die Masken anzuziehen.

 

Online-Gottesdienste

Künftig werden nicht mehr alle Gottesdienste gestreamt. Die Termine werden hier veröffentlicht.

lutherBRASS im Ahrtal unterwegs

Ein Lutherkonzert für die Gemeinde

Keine Treffen, kein Gemeindefest, keine Konzerte, keine Bibliothek - unser Gemeindeleben stand in den ersten Monaten der Pandemie still. Aber so ganz stimmte das nicht. Krise macht manchmal auch kreativ! Und das bewiesen uns Profi-Musiker Lucas Freund und Phillip Lee, der ja auch die Sonntagsgottesdienste für uns streamt. Die beiden haben dieses wundervolle Video produziert und gaben unserer Gemeinde so ein bisschen Gemeindeleben zurück. Ein Lutherkonzert online. Wir wünschen Ihnen viel Freude an diesem Stück Luthergemeinde!

J.S.Bach: Prélude aus der Suite Nr. 5 in c-Moll BWV 1011 | Viola: Lucas Freund Bild- und Tonaufnahme: Phillip Lee

Ein Geschenk an die Luthergemeinde: Bach in 360°

J.S. Bachs „Wohl mir, dass ich Jesum habe“

Lucas Freund hat uns dieses 360° Video (oben) zu Ostern geschenkt. Es wurde am Karfreitag in der Lutherkirche von Christopher Dahm (dahm-audio.de) aufgezeichnet und fertiggestellt.

Sie haben die Möglichkeit, sich mit Ihrer Maus in der gesamten Kirche zu bewegen und den Musiker an vier verschiedenen Positionen zu sehen. 

Das Stück, J.S. Bachs  „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ BWV 147, ist eine Bearbeitung für Bratschenquartett von Lucas Freund.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihm und Christopher Dahm für dieses wunderbare Video!

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